14247926_10157422744625652_295627572_oDieses Jahr war bzw. ist verrückt! Einpacken, Wegfliegen, selber Rennen laufen oder Fotografieren und Supporten, Heimkommen, Auspacken, Einpacken,… Ich bin gespannt an wie vielen Tagen ich nicht in meinem eigenen Bett geschlafen habe…
Trotzdem ist es auf jeden Fall Zeit für ein Update, dass mein letzter Eintrag hier im Mai war ist fast schon bestürzend. Doch chronologisch die letzten paar Monate:

Madeira Ultra Skymarathon – 55km über die Blumeninsel als Start in meine eigene Rennsaison. Nicht wirklich fit, aber das technische Geläuf und das Südseefeeling auf der Insel entschädigen für alle Strapazen. Platz 10 zweiten Rennen der Skyrunning Ultra Serie.

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Salomon Zugspitz Ultratrail – der Plan B Klassiker einmal um den höchsten Berg Deutschlands herum. Immer wieder sehr lustig so viele bekannte Gesichter an und auf der Strecke zu treffen!

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USA is calling and I must go. 1 Monat Amerika ist schon lange. Zum Auftakt meines Roadtrips ging es zum Western States Endurance Run – 100 Meilen vom Squaw Valley/Take Tahoe bis nach Auburn/California über historische Pony-Express-Trails. Es war so heiß und trocken, dass der Schweiß einfach verdampft ist. Lebendig gekocht – nichts für mich…

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Von der Hitze in die Kälte und dann in die Höhe. Nach dem WS100 haben Jordi Saragossa und ich zuerst ein paar Tage im Yosemite Valley und dem Sequoia National Park verbracht bevor es für mich nach Alaska zum Mount Marathon ging. Ein Temperaturschock. Und Kulturschock. 5,5km (davon 2km flach), 900m+ Hoch und runter in 41min. Irre.

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Dünn war die Luft dann in Colorado. Netterweise hat mich David Wallmann beim Roadtrip während des US-Trips begleitet. Boulder, Leadville, Mount Elbert (4.401m), Aspen, Silverton. “In the high country” und as wortwörtlich.

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Schon etwas akklimatisiert waren die Treppenstufen am Startort des Hardrock 100 auf knapp 3.000m in der Ferienwohnung dann nicht mehr sooooo atemraubend. Die Bergwelt der San Juan Mountains dann umso atemberaubender. Kilian Jornet, wie du die 160km mit Schuhen in der falschen Größe laufen konntest, damit zusammen mit Jason Schlarb als erster die Ziellinie überqueren bzw. den Stein küssen konntest und wie weh deine Füße dadurch getan haben ist mir bis heute ein Rätsel – großen Respekt!!

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Nur einen Tag (mein Geburtstag) zu Hause ging es gleich zum Buff Epic. Mein Jetlag war so großartig wie die Landschaft und die Leistungen der Läufer bei der Skyrunning Weltmeisterschaft in den Disziplinen Ultra, Sky und VK. Danke Jordi für die Scenic Tour über den Monserrat kurz vor meinem Heimflug!

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Nur kurz bemessen war meinen Aufenthalt zu Hause um wieder Kraft zu Tanken und sich an die Europäische Zeit anzupassen. Außerdem sollte ich ja auch ein bisschen trainieren für das Tromso Skyrace Anfang August. Naja, mein erstes Rennen der Skyrunning Extreme Serie war nicht so glorreich wie im Jahr zuvor, aber das viele Reisen muss sich ja fast bemerkbar machen…

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Nach einem bisschen längeren “Heimaturlaub” bei dem ich endlich die ein oder andere schon länger geplante Runde im Bechtesgadener Land selber machen konnte, ging es zum Trofeo Kima nach Italien. Nur alle 2 Jahre. 45km 4.200m+. 7 Bergpässe mit Klettersteigen und eher ein “Fels-zu-Fels-Gespringe” als ein richtiger Lauf. Episch. Genial! Sehr zufrieden mit meinem 12. Platz bei dem Top-Feld dort. Und sehr viele begeisterte Zuschauer – Italien hat einfach doch sehr viele leidenschaftliche Sportler.

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Abenteuer Aplencross – der Gore-Tex Transalpine Run ruft! 7 Tage auf neuer Strecke von Garmisch in Bayern bis nach Brixen in Südtirol. Im Team über Gletscher, herrliche Trails und heuer bei exzellentem Wetter. Anstrengend ist es jedoch nicht nur für die Läufer, die Fotographen sind auch von 6-22 Uhr non-stop beschäftigt. Danke Heidi für die nette Begleitung und die super GoPro Videos =D

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Mit dem Glen Coe Skyrace schließt die Skyrunning Extreme Serie wahrhaft würdig das Jahr ab. Ausgesetzte Gratkletterei im schottischen Bergland (UIAA III+), richtiges Fellrunning, eine typisch britische Atmosphäre, faszinierende Landschaften, kaum Regen und ein 6,5km langer ausgesetzter Grat – pure Skyrunning! Für mich immer noch unglaublich, dass ich es auf den 7. Platz geschafft habe…

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Doch das Jahr ist noch nicht vorbei, bei weitem nicht…